­

­
­

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Was man mit dem Spielhäuschen noch machen kann.

Puh jetzt ist es schon eine Woche her, seit meinem letzten Post. Wir nehmen es gerade sehr gemütlich, denn wir haben Herbstferien. Klingt irgendwie eigenartig, da Adrian ja noch weder in den Kindergarten noch in die Schule geht. Aber wir genießen eine Woche ohne Kinderturnen, ohne 
Musikgarten und ohne Schwimmkurs. 

Wir spielen sehr viel, sind viel draussen und haben mehr Zeit um ein bisschen zu gebasteln. So ist eine Anzeigetafel für das Spielhäuschen entstanden (Adrian ist übrigens nicht verletzt. Seine Hände sind voller Farbe). Diese habe ich ganz einfach mit Schablonen und Filzstift gemacht. Danach an zwei Ecken Ösen anbringen und mit einer Kordel an Holzwürfeln anbinden.

Wir haben gut 40 (!) verschiedene Fingerpuppen, welche ich über viele Jahre im Weltladen eingekauft habe. Obwohl Adrian am liebsten seine Geschichten selber erfindet oder von mir erzählen lässt, so mag er den Reim von "Himpelchen und Pimpelchen" sehr gerne. Der wird immer wieder mal nachgespielt.

Statt des "Fingerpuppentheaters" ist der Platz auch perfekt für einen Marktstand oder als Kassa für einen Schleichtierezoo...


Habt ihr es beim letzten Post entdeckt? An der Eingangstüre befindet sich ein Postkasten. Adrian liebt es Post zu bekommen (ein kleiner Hinweis an unsere Familie und unsere Freunde, die hier mitlesen) und so wirft Papa immer mal wieder einen Brief ein.
 

Ganz wichtig bei der Eingangstüre ist natürlich eine Glocke. Diese ist ca. 1 1/2 cm groß und das reicht vollkommen, sie ist ja doch einige Male am Tag zu hören. Ich habe Kordel gezopft und sie einfach an einem Holzwürfel angebunden.
 

Ein ganz wichtiges Detail fehlt noch. Das ist meinem Mann aufgefallen. Erratet ihr was es ist? Sobald ich es fertig habe, zeige ich es euch.


Liebe, entspannte Grüße. Ab morgen hat auch mein Mann frei und dann machen wir es uns so richtig fein.



Mittwoch, 23. Oktober 2013

Spielhäuschen

Mich freut es ja so sehr, dass euch Adrians "Hütte", wie er sie selber nennt, so gut gefällt. Mir ging es genauso, als ich vor vielen, vielen Jahren in den USA ein Magazin durchgeblättert habe ist mir dieses Häuschen sofort aufgefallen.

Die Idee, dass man das Häuschen einfach umbauen, drinnen und draussen verwenden und auch einfach mal platzsparend verräumen kann, fand ich von Anfang an gut.

Jedoch hat mir das Bohren so einiges an Nerven abverlangt. Im Magazin waren die Stäbe sehr dünn und mit Kleinkind einfach nicht machbar. Dickere Stäbe = dickerer Bohrer. Den Bohrer (Profiqualität, wie mir der Verkäufer versicherte) war leider überhaupt nicht fein zum Arbeiten. Man musste ewige Pausen machen um ihn nicht zu überhitzen, manche Löcher wurden etwas zu groß und andere habe ich nicht in der Mitte platzieren können. Gut, das mag auch daran liegen, dass ich das erste Mal so richtig gebohrt habe. Vielleicht hätte ich mit etwas anderem - den Kürbiswindlichtern zum Beispiel - anfangen sollen. Doch irgendwann "schnitt" der Bohrer einfach gar nicht mehr und ich konnte ihn ohne Probleme in einen besseren umtauschen. Es wohl einfach ein Materialschaden. Danach lief es super und ich kam gut voran.

Als wir das Häuschen aufgebaut haben, war es allerdings total wackelig. Grrrr. Eine Nacht darüber schlafen und schon hatte ich die Lösung. Ein bisschen abschleifen, bei Stäben die nicht so weit ins Loch gingen und Masking-Tape für zu große Löcher. Tadaaaa, von da an wurde das Häuschen benutzt.

Nach und nach kamen Stoffflächen dazu, die ich zunächst mit Wäscheklammern fixiert habe und am Schluss nähte ich Klettverschlüsse an. Im Magazin haben sie Kanäle genäht, doch dann hätte ich das Haus nochmal auseinander bauen müssen und das kam für mich nicht in Frage. Das bleibt jetzt so stehen, bis der kleine Mann auszieht - oder so ähnlich.






Der Hausbesitzer kränkelt heute ein bisschen und er schläft gerade. Sobald er wieder fit ist, zeige euch weitere Details - ich brauche ihn dazu.

Euch alles Gute und bis hoffentlich bald.


Montag, 21. Oktober 2013

Ich habe fertig.

Vorgestern Abend bin ich endlich, endlich, endliiiiiich mit meinem Projekt fertiggeworden - ein Spielhäuschen für Adrian.



Diese Woche werde ich euch noch mit Details dazu überhäufen. :o) Ich freue mich einfach so.


Einen schönen Tag noch.


Sonntag, 20. Oktober 2013

Mit Delfinen,...

... die aus dem Wasser springen, kann der Bodensee zwar nicht dienen, aber kitschig ist so mancher Sonnenuntergang allemal. Kitschig und wunderwunderschön.





 

Mit diesen Stimmungsbildern von Vorgestern wünsche ich euch eine erfolgreiche Woche.



Freitag, 18. Oktober 2013

Apfelstrudel mal anders

Ich hatte die Idee für die Nikolausfeier Mini-Apfelstrudel zu backen. Es ist zwar noch genügend Zeit, aber da ich gerade alle Zutaten da hatte, habe ich einfach mal losgelegt.

Meine Mama hat den Apfelstrudel meistens mit Mürbteig gemacht. Das ist für mich eine sehr schöne Kinderheitserinnerung und der Strudel schmeckt dadurch so viel besser.


 

Zutaten
Mürbteig
1- 2 Äpfel
Rosinen
eine Prise Zimt
evt. Nelkenpulver
1 Ei

Zubereitung
* Mürbteig wie gewohnt zubereiten
* zu einer möglichst rechteckigen Platte ausrollen
* Der Länge nach sechsteln und der Breite nach dritteln. Je nach Größe des Teiges Abweichungen möglich.
* Äpfel schälen, grob raspeln und ausdrücken.
* Rosinen und Gewürze hinzufügen
* In die Mitte jedes kleinen Rechteckes ein Häufchen Fülle setzen.
* Zu einer Strudelform einschlagen.
* Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen.
* Die Strüdelchen einschneiden oder -stechen und mit Ei bestreichen.
* Bei ca. 175 °C goldbraun backen.

Tipps
* Falls die Füllung trotz ausdrücken sehr nass ist, kann man Brösel oder gemahlene Mandeln hinzufügen. Ich bevorzuge die Mandeln.
* Nelkenpulver hatte ich keines da, das passt aber sehr gut dazu.
* Ich habe noch ein bisschen Vanilleschote gemahlen, das hat sehr gut geschmeckt.

 
Ein gemütliches & gesundes Wochenende wünsche ich euch. Bei uns reiht sich ein Termin an den nächsten, aber jeden davon machen wir gerne.




Mittwoch, 16. Oktober 2013

Herbstdeko

Wir haben das sonnige Wetter für einen Sammelspaziergang genützt. Die Deko ergab sich dadurch fast von alleine.



Auf unserem Esszimmertisch blieb das Brett wie auch schon bei der Sommerdeko einfach stehen. Den Läufer habe ich in eine herbstlichere Farbe getauscht. Die goldenen Teelichthalter leuchten auch, wenn die Kerzen nicht an sind.




Auf unserer Bar sammeln sich Unmengen an Kastanien. Immer wieder kommen welche dazu. Das ist das Jagdfieber, eigentlich hätten wir ja schon längst genug.
 

 Einen schönen Herbsttag.



Dienstag, 15. Oktober 2013

Wir wohnen eindeutig im Paradies.


Gerade eben boten sich uns diese Anblicke. Hier ist absolut keine Bildbearbeitung im Spiel (wie immer). Die beiden Regenbogen waren so riesig, dass sie von der Schweiz bis nach Deutschland reichten.








Die Schweizer Berge sind schon weiß angezuckert.


Besser geht's nicht oder!? Einen wunderbaren Tag.







Mittwoch, 9. Oktober 2013

Nachtrag zum Kürbiswindlicht

Jetzt melde ich mich doch noch kurz...

Gestern habe ich euch diese Kürbiswindlichter gezeigt. Am Abend konnte man richtig schön sehen, wie sie leuchten. Was wir allerdings nicht bedacht haben, ist die große Hitze. Vom kleinen Kürbis wurde der Deckel schon schwarz, also haben wir die Deckel abgenommen.

Wenn ihr auch solche Windlichter machen wollt, dann solltet ihr größere oder höhere Kürbisse verwenden. Ich finde es aber nicht weniger hübsch ohne Deckel.

Da ich gefragt wurde: Die Löcher habe ich mit der Bohrmaschine und einem ganz normalen Bohrer gemacht. Das funktioniert sehr gut.



Ich habe Adrian vorhin gefragt ob wir nicht die Stirnfransen schneiden sollen, dann sieht er wieder besser raus. Er: "Mama, es wird doch eh bald hell." Wo er recht hat...


Einen erfolgreichen Tag.



Dienstag, 8. Oktober 2013

Ein leuchtender Empfang...

... erwartet uns und unsere Gäste beim Hauseingang.

Wenn man so viele Löcher bohrt wie ich in letzter Zeit, dann können die Gedanken kreisen. So hatte ich die Idee auch einen Kürbis anzubohren. Immerhin sind Kürbisse im Rohzustand ja sehr hart und wiederspenstig.






Meine Mama war so begeistert von der Idee, dass sie mir geholfen hat. Es geht beim Bohren besser, wenn man zu zweit ist. Ich wollte die Kürbisse nicht irgendwie einklemmen.

Im Lebensmittelgeschäft haben wir heute diese zwei Exemplare gefunden. Sind sie nicht wunderschön!? Der kleinere, dunklere heisst "Marble" und der größere, hellere "Blue Ballet".

Ich mache eine ganz kleine Blogpause. Meine Mama hat übermorgen Geburtstag und ich möchte ihr noch bei den Vorbereitungen helfen. Ausserdem (und das ist das letzte Mal, dass ich euch damit nerve, bis ich fertig bin *ich schwöre*) möchte ich endlich, endlich, endlich mein Projekt fertig machen.

Während dem Arbeiten können die Gedanken kreisen und so schleicht sich immer mal ein "Das-wäre-auch-noch-toll" ein. Dafür wird es dann noch viel schöner, als gedacht.


Bis bald. Genießt den Herbst. Auch wenn es manchmal trübe Tage gibt, mit ein bisschen Kerzenschein sieht die Welt doch gleich viel freundlicher aus.







P.S.: Wenn jemand eine Anleitung braucht, reiche ich sie gerne nach.

Samstag, 5. Oktober 2013

Ein bisschen Herbstdeko.

Ihr wisst ja bereits, dass ich es gerne schlicht mag. Als wir beim Holz umarbeiten waren, sind mir auch diese beiden Bretter in die Hände gekommen. So entstand eine ganz schnelle und dennoch wirkungsvolle Deko fast von selber.






Ein gemütliches Wochenende. Wenn es schaffe, zeige ich noch die Tischdeko, die ist nicht ganz so schlicht.

Heute ist ein Termin ausgefallen und da meine Männer gerade nicht da sind, nütze ich die Zeit für "mich" und arbeite am Großprojekt weiter, das nimmt schon langsam Formen annimmt. Ich hoffe, dass ich es euch bald zeigen kann.

Carpe diem.




Donnerstag, 3. Oktober 2013

Grüße von der Herbstsonne

Im Moment ist das Wetter bei uns einfach traumhaft - sonnig und angenehm warm. Deshalb habe ich gestern ein paar Bilder für euch gemacht. Den Baum sehe ich vom Fenster aus, alles andere ist bei uns im Garten.







Am Wochenende soll das Wetter ja unbeständig sein. Dann wird eben gebastelt und drinnen gewerkelt. Ich freue mich, wenn ich ein paar Ideen umsetzen kann.


Einen schönen Herbstabend.



Mittwoch, 2. Oktober 2013

Für kleine Piraten.

Für Adrian habe ich natürlich auch ein Set aus Kappe und Halstuch genäht. Hier könnt ihr die Mädchenversion ansehen.





Die Stoffe habe ich ebenfalls in Lüneburg gekauft. Der kleine Pirat ist vollkommen begeistert von seinem Outfit nur vom Foto machen nicht. Viel lieber rennt er mir laut lachend davon. Hach, das waren noch Zeiten, als er noch nicht laufen konnte. :o)


Weiterhin einen schönen Sonnentag.



Dienstag, 1. Oktober 2013

Pompons - ganz schnell

Als meine Mama an unserem Familienadventskalender gearbeitet hat, musste eine Idee her, wie man Pompons sehr schnell fertig bekommt.




Man braucht eine Gabel (eine normale oder eine Fleischgabel), Wolle und eine Schere. Mehr nicht.


Wolle um die Gabel  wickeln. In der Mitte fest zusammenbinden.


 Die beiden Seiten aufschneiden.



So aufhängen, damit die Katze den Pompon gut erreicht. Oder ein Geschenk verzieren wie im letzten Post.


Gerade vorhin habe ich mein neues Objektiv bekommen. Ich freue mich riesig. Es ist sooooo toll, aber noch sehr ungewohnt, dass man bei Nahaufnahmen gar nicht nah ran muss.


Herzliche Grüße.