­

­
­

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Wie man eine Mücke bastelt.

Wer sich ein bisschen Sommerfeeling ins Haus holen will, ist heute bei mir genau richtig. Ich habe die perfekte Lösung für euch. Ihr bastelt euch einfach eine Mücke und lässt sie schön surren.

Wer einen Kamin zu Hause hat, ist natürlich fein raus. Ihr könnt einfach die Augen zumachen und euch vorstellen, wie ihr an einem knisternden Lagerfeuer sitzt und eine Mücke ihr Lied summt. Das Gute daran ist, dass sie nicht mal sticht.

Die Idee dazu stammt aus dem Musikgarten. Wir haben ein Lied mit Mücke und Elefant gesungen und dazu wurde die gebastelte Mücke "gewirbelt" und für den Elefanten getrommelt. Adrian fands super. Er findet alles super im Musikgarten.






Ihr braucht:
1 Wäscheklammer aus Holz
1 Korken
1 Luftballon
1 Stück Band
Halbkarton

So wird's gemacht:
* Das Metall der Wäscheklammer entfernen.
* An das gerade Stück einer Klammer wird ein Band (vorher einen Knoten am Ende machen) geklebt.
* Zwei "Flügel" aus Halbkarton hineinkleben.
* Das andere Stück der Klammer auch an der geraden Seite ankleben.
* Vom Korken eine Scheibe abschneiden, halbieren und an die Außenseiten der Klammern kleben.
* Aus dem oberen Teil des Luftballons wird ein "Ring" herausgeschnitten. Den Gummiring um die Mücke spannen.
* Am Ende des Bandes halten und schnell im Kreis drehen.

Ich hatte alle Sachen zu Hause und konnte gleich loslegen. Es hat auch auf Anhieb funktioniert. Falls es nicht richtig surrt, kann das anscheinend am Gummi liegen. Dann einfach ein festeres Stück vom Luftballon rausschneiden, das besser spannt.

Da wir gerade bei den kleinen Tierchen sind... Ich züchte gerade diese kleinen Fruchtfliegen. Die neue Generation ist sehr wiederstandsfähig und lässt auch nicht von abgedeckten Lebensmitteln abhalten. Wo sie herkommen weiß ich auch nicht. Mir kommt manchmal vor, diese Fliegen erschaffen sich selber. Bei Interesse einfach melden.

Übrigens meine Banausen fanden die Mücke super. Und zwar alle!

Genießt die goldenen Tage.


Mittwoch, 26. Oktober 2011

Herbstzeitlos: gold & glänzend

Im Sommer habe ich auf einem Töpfermarkt diese goldenen Teelichthalter gekauft. Mir war sofort klar, dass das so super aussehen wird für die Deko im Herbst und zur Adventzeit.

Mama war beim Einkaufen dabei und hat nur gemeint: "Wenn dir das gefällt." Rupi meinte, als ich ihm den Einkauf präsentierte "Des passt schon." Und ganz leise weitergesprochen: "Überhaupt nicht da her." Und Matthias (meine letzte Hoffnung und dekotechnisch eigentlich topp) schaute mich entsetzt an: "Kathi, hast du hier irgendwo etwas Goldenes zu was das dazupassen würde?"

Ich bin doch echt von Banausen umgeben. :o)

Auf jeden Fall freut mich die Deko in goldener Herbstfarbe sehr. Die Teelichthalter leuchten sogar, wenn die Kerzen nicht angezündet sind.



Lasst euch nicht unterkriegen. Ich machs auch nicht. Hihi.

Einen wunderschönen Abend.


Mittwoch, 19. Oktober 2011

Hiermit präsentiere ich voller Stolz...

... (Trommelwirbel und Humtata) meinen Rezepteordner. Ich habe so ewig lange hin und her überlegt wie ich meine Rezepte am Besten ordnen soll. Die neuen Rezepte wurden nur noch in eine Box geschmissen und ich war sogar schon soweit, dass ich mir im PC eine Vorlage gemacht habe und alle Rezepte eintippen wollte. Alles schön einheitlich, schlicht und langweilig.

Da ich noch so viele schöne Papiere habe, bin ich irgendwann bei einer komplett bunten Variante - mehr ein Rezeptealbum - gelandet. Ich will jetzt wirklich nicht behaupten, dass das der schönste Rezeptordner der Welt oder aller Zeiten ist, aber er kommt dem wirklich schon sehr nahe.

Oh ich bin ja so unglaublich glücklich. Ich kann es euch gar nicht sagen wie. Vor allem, da ich ihn jetzt fertig gebracht habe, da für meine Hobbies kaum Zeit bleibt. Adrian lies mich unter Tags gefühlte zwei Minuten am Stück dran arbeiten. Er merkt das sofort, wenn ich mich mit irgendwas an den Tisch setze und dann will er nur noch zu mir. Also habe ich an den Abenden dran gearbeitet.

Vom Material musste ich mir nur noch die Hüllen besorgen und das ein oder andere Maskingtape habe ich mir auch noch gegönnt.









Da ich mir wirklich, wirklich viele und lange Gedanken über das Endergebnis gemacht habe, kann ich euch nun folgende Tipps geben...


o Stellt euch einen Papierkorb neben euren Arbeitsplatz und schmeißt die Rezepte weg, die euch nicht gedanklich in die Küche springen und loskochen lassen.


o Ein Ordner oder Karten sind super. So kann immer wieder ergänzt und entsorgt werden, denn der Geschmack ändert sich.


o Sortiert nur, wenn ihr keinen Hunger habt.


o Eine durchdachte Kategorieneinteilung ist sehr wichtig, das erleichtert das Finden ungemein.


o Schneidet bei den Rezepten die Kalorieninfo weg. Das interessiert doch nicht.


o Rezepte mit schönen Bildern könnt ihr behalten, auch wenn ihr sie nicht gleich nachkocht. Sieht beim Durchblättern einfach hübscher aus.


o Mehrere Rezepte die sich ähneln oder gut zusammenpassen kommen auf ein Blatt. Das schont nicht nur die Umwelt und hält den Ordner dünner, es sieht wegen der vieler Bilder auch sehr schön aus.


o Bilder sind unglaublich wichtig. Ihr könnt z.B. Olivenöl zu mediterranen Gerichten kleben. Oder Schriftzüge sehen auch toll aus.

o Vorne im Ordner ist eine Lieblingsspeisenliste unserer Familie. Da kommt einfach alles drauf, was wir gerne und oft essen und schon gar kein Rezept mehr nötig hat. Das ist sehr hilfreich, wenn man mal gar nicht weiß was Kochen.

o Persönliche Notizen über Geschmack, von wem das Rezept kommt usw. sind immer gut.

o In Folien bleibt alles sauber. Ich empfehle die dokumentenechten, so klebt auch nach Jahren nichts an der Innenseite der Hülle. Übrigens kleben die Folien an den Kastenoberflächen, wenn man sie hinten ein bisschen nass macht. Ein paar Tropfen genügen.

o Findet ihr die angegebene Zubereitungszeit oder die Zutatenliste zu lange, weg damit. Außer das Bild ist schön - siehe oben.

o Die besten Rezepte nützen nichts, wenn sie nicht ausprobiert werden.
Respekt, wenn ihr bis hierher durchgehalten habt!

Montag, 17. Oktober 2011

Ein Montagsessen.

Bei uns gibt es am Montag normalerweise irgendetwas aus den Zutaten, die wir für das Wochenende eingekauft und dann doch nicht verwendet haben. Wir essen oft so vor uns hin und bis es dann ans Kochen geht, sind wir schon satt.

Manchmal jedoch gibt es montags Limettenspaghetti. Dies ist eines meiner schnellsten Gerichte überhaupt und sooo gut.




Ihr braucht:
* Spaghetti
* geriebenen Parmesan (Tut euch selbst einen Gefallen und nehmt nicht den aus der Tüte. Ich weiß nicht was das ist, aber sicherlich kein Parmesan. Ich lasse mir immer ein "frisches" Stück vor Ort reiben.)
* Olivenöl
* Saft von ca. 2 - 3 Limetten

So geht's:
* Spaghetti al dente kochen
* Parmesan, Öl und Limettensaft in einer Schüssel (die ihr auch zum Servieren nehmt - spart Geschirr) mischen
* Nudeln dazu
* nochmal durchmischen
* fertig

Uns schmeckt es sehr gut, wenn man noch etwas Parmesan frisch drüber reibt.

Zum  Auspressen solltet ihr dieses Teil verwenden. Ich liiiiebe es. Stammt noch aus meiner "Blauzeit" und es sieht noch immer nagelneu aus. Ihr müsst nur mal kurz das Augenrollen eures Mannes ignorieren. Wenn er es das erste Mal selber verwendet hat, wird er begeistert sein. Es liegt so super gut in der Hand und fasst eine ordentliche Menge.

Wenn er euch also Frühstück ans Bett bringt, muss der den frisch ausgepressten Orangensaft nur einmal umgießen. Cool gell. :o)

Bis baaaald. 

Dienstag, 11. Oktober 2011

Mamas Geburtstag

Gestern hatte meine Mama Geburtstag. Sie ist doch tatsächlich am 10.10. und 10:10 Uhr auf die Welt gekommen, vor einigen Jährchen halt.

Ich zeige euch schnell ein paar Fotos von gestern. Ich hatte für jedes ungefähr 5 Sekunden Zeit. Mama musste ich das Geschenk nochmal kurz wegnehmen und meinem Mann den Kuchen. Sie haben zu meinem Erstaunen gar nicht fest gejammert. Es hieß nur: "Ja mach, aber schnell."



Die Idee für diese Verpackung entstand durch die silbernen Perlenschalen meiner Hochzeitskette.

Matthias und ich haben diese Torte gemacht. Sieht schön aus, gelingt leicht und schmeckt einfach himmlisch. Das Rezept gibt es hier und ich entdeckt habe ich es hier. Statt der Gelatine haben wir Agar-Agar verwendet und unser Lebensmittelladen konnte mit der Menge an Frischkäse nicht mithalten. Die Alternativen wären mit Schnittlauch oder mit Salz gewesen, also haben wir für den Rest doch lieber Mascarpone verwendet.


Über dem Bodensee gibt es so wunderwunderschöne Sonnenuntergänge. Ich genieße hier zu leben - jeden Tag.

Liebste Grüße.

Dienstag, 4. Oktober 2011

Pommes mal anders

Könnt ihr erraten aus was die Pommes und die Saucen sind???



Die Idee dazu stammt von meinem Lieblingsbruder.
Er meinte nur: "Lust Pommes aus Ananas zu machen?"
Ich : "Hääää???"

Pommes = Ananasstreifen
Ananas in Streifen schneiden :o) (unsere sind etwas kürzer wie "normale" Pommes geworden)

Ketchup = Himbeersauce
tiefgekühlte Himbeeren in der Mikro auftauen, ein bisschen Staubzucker einrühren

Mayonnaise = Joghurtcreme
Naturjoghurt mit etwas Staubzucker verrühren

Yes, das ist wirklich das ganze Rezept.

Ich habe extra Pappteller zum Servieren gekauft, die gibt es auch in Porzellan - so schön - habe ich aber leider nicht.

Liebste Grüße!

Sonntag, 2. Oktober 2011

Herbstzeitlos: Karottenernte

"Schätzlöh uns gibt es als Karotte." Das waren die Worte meines Mannes, als er ein paar Karotten aus dem Garten ins Haus brachte. Erstaunlich oder!? Es ist so herrlich was die Natur so alles hervorbringt.

Er hat übrigens recht. Sieht uns zum Verwechseln ähnlich. :o)

  
Wünsche euch eine tolle Herbstwoche. Bei uns ist so viel los, dass sie ratzfatz um sein wird.







P.S.: Ich kaufe ein "E" für meinen neuen Banner.